2004-04-19

Romania

Der Tag beginnt frueh, weil unser Waldstueck zum Leben erwacht. Mehrere Einheimische beim Kraeutersammeln und Baeume faellen sprechen uns an. Wir teilen unser frischgebackenes Fruehstuecksbrot mit einigen - aber scheinbar ist es nicht so ganz ihre Geschmacksrichtung - Banausen! Danach fahren wir nach dem Motto: "To boldly go where no tourist has ever gone before." weiter. Wir verlassen also die "Hauptstrasse" mit einigen Autos und sporadischen Pferdewagen und fahren auf die Nebenstrasse mit einigen Pferdewagen und sporadisch aufkreuzenden Autos. Der Asphalt wechselt von gut ueber loechrig zu nicht vorhanden. Statt auf der Schotterpiste fahren wir lieber auf den Wagenspuren daneben. Spaeter dann auf ganz unbefestigten Sandpisten quer durch Huegel und Waelder. Peinlich als die Route dann vor einem See endet. Der ist aber wohl nicht immer da, zumindest steht mittendrin ein halb geflutetes Haus. Einheimische treffen wir hier ueberal und sie zeigen und erklaeren uns gern den Weg (in den Sand der Strasse gezeichnet oder wir sollen einer Kutsche folgen). Ueberall sieht man Gaense, Enten und Huehner mit ihren Scharen von Kueken. Die Storchennester werden auch immer zahlreicher und haben dutzende kleine Voegel als Untermieter an das Hauptnest angebaut.

Wir leben seit drei Tagen von unseren 10 gewechselten Euros. In der Stadt erzaehlte uns noch jemand sein Traum sei es 3-400 Euros zu sparen und nach Deutschland zu kommen. Wir hatten irgendwie nicht das Herz ihm von den Preisen bei uns zu erzaehlen. Ach ja, ne Zeitzone ueberfahren haben wir auch noch!

Am Strassenrand nen Grossgrundbesitzer in Anzug gesehen. Er und ein Fernsehtream sahen der Hubschrauberbespritzung seines Landes zu. Paar Acker weiter arbeiten alte Frauen mit der Hacke auf ihrem Land.

Wir pennen zu dem Konzert der Froesche an einem See, nachdem wir ein paar Stunden gegen starken Gegenwind angekaempft haben.

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