2004-04-20

Romania

Der Tag beginnt wie der letzte endete: mit heftigstem Gegensturm und strahlendem Sonnenschein. Es kostet richtig Muehe einen Schnitt von mehr als 10km/h zu fahren und wo wir sonst nen "Fuffi" wegschnorren sind wir heute froh um jeden Fuenfer. Zweimal heute werden wir von der "Politia de la Frontera" gestoppt und nach dem woher und wohin gefragt und unsere Paesse kontrolliert. An der bulgarischen Grenze wechseln wir Geld. Ganz schoenes Manoever den Beamten klarzumachen, dass wir nicht das Land verlassen wollen sondern nur die Wechselstube suchen (irgendwie glaubt einfach _jeder_ hier wir wollten moeglichst bald das Land verlassen und sind hocherfreut sobald sie feststellen, das dem nicht so ist und es uns hier blendend gefaellt). Diese tauscht dann auch noch zu nem schlechteren Kurs als die Leute auf der Strasse. Allerdings koennen die auch selten 2.000.000 rausgeben, den Gegenwert eines 50 Euro Scheines. Immerhin erfahren wir im Gespraech mit einem der Beamten was es mit dem riesigen Steinkopf (think Mt Rushmore) auf sich hat, den wir an der Donau sahen. Ein rumaenischer Koenig. Bei unserer Shopping Tour kaufen wir so ziemlich jeden Artikel, den die beiden "Magazin Generals" fuehren einmal. Als wir uns daran machen die frisch erworbenen Fressalien vor dem Laden auf der Strasse zu verzehren werden wir zurueckgepfiffen und man deckt uns extra einen Tisch. Die Familie macht Fruehjahrsputz und ist offensichtlich gut drauf. Vater empfiehlt uns doch statt "apa" lieber Wein zu trinken und geht mit seinem selbst gemachten auch mit gutem Beispiel voran. Es gibt noch ein gemeinsames Abschiedsfoto und wir kurbeln weiter. Obwohl es diesmal besonders schwerfaellt, da der Wind unvermindert stark blaest, die Familie ausgesprochen nett und gut drauf und der Mann auch noch Musiker (Saxophon) ist. An dem anderen Laden werden wir in Franzoesisch angesprochen und auf nen Kaffee eingeladen. Das Angebot schlagen wir jedoch aus. Ne Gruppe Halbstarker schmeisst uns n Boeller zwischen die Beine, der Barty leicht verletzt. An uns kommt ein Pferdewagen vorueber, gezogen von seinem Besitzer, das Pferd trottet hinterher. Auf dem Wagen liegt ein Autowrack. ATOMLOL! So muss man mit Autos umgehen ;-) Den Tag beenden wir an einer kleinen Schlucht mitten zwischen den Feldern an einer wunderschoenen Stelle.

So, ich tipp seit zwei Stunden - will wieder in die Sonne! Zumal Torsty draussen Gitarre zockt und nen Riesenauflauf veranstaltet - wir verteilen schon Autogramme auf die Arme der Leute ;-) Barty und die Crew des Ladens hier versuchen waehrenddessen alles, um euch endlich mal Fotos praesentieren zu koennen - aber das wird wohl wieder nichts...

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