2004-08-28

France

(Richard:)

Da wir am Abend zuvor in Ermangelung irgendwelcher geeigneter Wild-Campingplaetze in einem der grossartigen "Camping Municipal" (die gibts hier scheinbar in jeder groesseren Stadt-klasse Sache das) eingekehrt waren, erwartete uns am Morgen eine heisse Dusche von der Soeren sogar behauptete, es sei die beste auf der ganzen Tour. Da die Rezeption nicht besetzt war, machten wir uns ohne zu Zahlen auf. Auf der einen Seite war das gut, weil der durchschnittliche Campingplatz dem Radreisenden ein miserables Preis/Leistungsverhaeltnis bietet, auf der anderen Seite war eben dieser Campingplatz nicht so teuer und haette es verdient gehabt! Nunja...

Einen eigentlich schoenen Radweg verloren wir ebenso schnell wieder wie wir ihn gefunden hatten, da wir nicht gewillt waren eine Schilder Schnitzeljagd auf uns zu nehmen - die scheiss Teile funktionieren einfach nicht. Anna macht gerade auf ihre Heldentat des Tages aufmerksam: Sie half einer alten Dame im Supermarkt dabei, etwas von einem hohen Regal runterzuholen! Und ich dachte immer das ginge nur mit ihren Plateau Schuhen... Unser naechtlicher Campingplatz ist wieder einmal tres pitoresque und Anna und ich machen einen Duenen-Strand-Sonnenuntergangs-Vollmond Spaziergang...

Ich finds immer wieder erstaunlich, wie schnell ein Tag rumgeht: Fruehstueck, Camp abbauen, Fahren, Einkaufen, Essen, Fahren, Camp aufbauen, Essen. In Verbindung mit Weg suchen, menschlichen Beduerfnissen nachkommen und Fahrradpannen etc. fuehren dazu, dass erstaunlich wenig Zeit fuers eigentliche Fahren uebrigbleibt!

Ach ja und wir haben zum erstenmal unser Essen nicht aufgegessen - ein boeses Omen?

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